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Medizinisches Qigong in Berlin +++ Guolin Qigong +++ Qigong Schulung ; GEMEINSCHAFT  FÜR  MEDIZINISCHES  QIGONG IN  BERLIN

QI-NET: GEMEINSCHAFT FÜR MEDIZINISCHES QIGONG

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         4.       MEDIZIN IM MITTELALTER  

Nachdem im Lauf der Zeit andere Völker die römische Kultur beeinflusst hatten, folgte in der Wissenschaft eine Zeit des Stillstands. Im frühen Mittelalter bestand die Medizin des Abendlandes aus Volksweisheiten, die mit kaum verstandenen Überresten der klassischen Lehren vermischt waren. Selbst in Konstantinopel, dem Zentrum der Gelehrsamkeit, führte eine Reihe von Krankheitsepidemien nur zum Wiederaufleben magischer Praktiken. Nur wenige hervorragende griechische Ärzte wie Oribasius, Alexander von Tralles und Paul von Ägina hielten die alten Traditionen trotz wachsenden moralischen Verfalls, Aberglaubens und geistiger Stagnation aufrecht.

         4.1.    Arabische Medizin  Im 7. Jahrhundert brachten arabische Eroberer große Teile des Orients unter ihre Herrschaft. Kenntnisse der griechischen Medizin erhielten die Araber und die Perser von den Nestorianern, einer christlichen Sekte, die aus dem Byzantinischen Reich ins Exil gegangen war. In deren Medizinschulen bewahrte man viele Schriften auf, die bei der Zerstörung der Bibliothek von Alexandria verloren gegangen waren. Übersetzungen aus dem Griechischen bildeten die Grundlage für eine Wiederbelebung der Wissenschaft und für ein arabisches medizinisches System. Dieses stützte sich auf griechisches und römisches Gedankengut und wurde in der gesamten arabischen Welt verbreitet. Einige arabische Ärzte wurden berühmt: al-Razi, praktischer Arzt und Schriftsteller, beschrieb als erster die Pocken (im Jahr 910) sowie die Masern und äußerte erstmals die Vermutung, die Ursache der Infektionskrankheiten liege im Blut. Isaak Judäus schrieb das erste Buch, das sich ausschließlich mit Ernährung beschäftigte. Und Avicenna verfasste den berühmten Canon, eine allgemein anerkannte Zusammenfassung der Lehren von Hippokrates, Aristoteles und Galen. Im 12. Jahrhundert wurden weitere arabische Mediziner weithin bekannt: Avenzoar beschrieb als erster den Parasiten (eine Milbe), der Krätze erzeugt, und stellte als einer der ersten die Autorität Galens in Frage. Averroes war anerkanntermaßen der bedeutendste Kommentator des Aristoteles; sein Schüler Maimonides schrieb viel gelesene Werke über Ernährung, Hygiene und Toxikologie. Al-Quarashi, auch Ibn al-Nafis genannt, verfasste Kommentare über die Schriften von Hippokrates sowie über Ernährung und Augenerkrankungen. Vor allem aber erkannte er als erster, dass das Blut über die Lunge von der rechten in die linke Herzkammer fließt.

Die arabischen Ärzte trugen viel dazu bei, den Ausbildungsstand der Mediziner zu verbessern, denn sie bestanden darauf, dass ein angehender Arzt seinen Beruf nur nach einer Prüfung ausüben durfte. Sie führten außerdem zahlreiche neue Arzneistoffe ein, machten große Fortschritte in der Augenheilkunde und im öffentlichen Gesundheitswesen und waren ganz allgemein viel qualifizierter als die Ärzte im Europa des Mittelalters.

         4.2.    Europäische Medizin  

Europa litt im frühen Mittelalter darunter, dass Medizin nur von Laien ausgeübt wurde. Zur Befriedigung des dringenden Bedarfs nach medizinischer Versorgung entstand eine Art kirchliche Medizin. Sie hatte ihren Ausgangspunkt in den Hospitälern der Klöster und führte sehr rasch zur Gründung eigener mildtätiger Einrichtungen, die der Pflege der vielen Leprakranken und anderer Patienten dienten. Vor allem die Benediktiner waren auf diesem Gebiet sehr aktiv: In ihrer Bibliothek im italienischen Monte Cassino sammelten und studierten sie die medizinischen Schriften der Antike. Der heilige Benedikt von Nursia, der diesen Orden gegründet hatte, verpflichtete seine Anhänger zu wissenschaftlichen Studien, insbesondere auf dem Gebiet der Medizin. Bertharius, der Abt von Monte Cassino, war selbst ein berühmter Arzt.

In Deutschland wurde Fulda unter dem fränkischen Theologen Rabanus Maurus zu einem berühmten Zentrum medizinischer Gelehrsamkeit. Im 9. Jahrhundert veranlasste Karl der Große, der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, dass Medizin in den Lehrplan der Klosterschulen aufgenommen wurde. Der französische Kirchenführer Saint Bernard von Clairvaux dagegen verbot den Zisterziensermönchen, sich mit medizinischen Büchern zu beschäftigen, und verbannte alle Heilmittel außer dem Gebet.

Im 9. und 10. Jahrhundert wurde der alte Kurort Salerno, der in der Nähe von Monte Cassino liegt, allmählich zum anerkannten Zentrum der medizinischen Tätigkeit. Anfang des 11. Jahrhunderts wurde dort die erste Medizinschule des Abendlandes gegründet. Die Ausbildung war praxisorientiert und weltlich geprägt; besonderen Wert legte man auf richtige Ernährung und körperliche Hygiene. Der italienische Arzt und Übersetzer Constantinus Africanus, der Benediktinermönch wurde und sich in das Kloster von Monte Cassino zurückzog, übertrug dort und in Salerno viele klassische medizinische Werke der Griechen für die Studenten aus dem Arabischen ins Lateinische. Im 12. Jahrhundert wurde das Medizinstudium immer theoretischer; man unterrichtete dieses Fach an der Medizinschule in Montpellier.

Gegen Ende des 12. Jahrhunderts lebte die Laienmedizin wieder auf, und die medizinische Tätigkeit außerhalb der Klöster wurde eingeschränkt. Das führte zu einem Niedergang der Klostermedizin, die sich aber bereits hohe Verdienste erworben und die Traditionen der klassischen Gelehrsamkeit bewahrt hatte. Im 13. Jahrhundert führte man die ärztliche Approbation nach einer Prüfung ein, und es wurden strenge Maßnahmen zur Verbesserung der allgemeinen Hygiene ergriffen. Die medizinische Lehre beschränkte sich aber weitgehend auf die Darlegung alter Dogmen. Zu den bedeutendsten Wissenschaftlern dieser Zeit gehören der deutsche Gelehrte Albertus Magnus, der sich mit biologischer Forschung beschäftigte, und der englische Philosoph Roger Bacon. Dieser erforschte die Optik und Lichtbrechung und äußerte als erster Gelehrter die Ansicht, man solle sich in der Medizin auf Heilmittel aus der Chemie verlassen. Aber auch Bacon, der oft als origineller Denker und Pionier der experimentellen Wissenschaft gilt, wurde von den Einflüssen der griechischen und arabischen Autoritäten beherrscht.

In Italien wurden die Universitäten von Bologna und Padua im 13. Jahrhundert zu führenden Zentren der Medizin. In Bologna versuchte man, die hergebrachten Vorstellungen über Anatomie durch das Sezieren von Menschen zu bestätigen. In Padua ging Pietro d’Abano daran, die Gegensätze zwischen den Anhängern des griechischen und arabischen Medizinsystems zu überwinden.

Trotz verbreiteter Vorurteile kamen die anatomischen Untersuchungen voran. Chirurgen hatten damals einen niedrigeren gesellschaftlichen Rang als andere Ärzte. Dennoch erzielte der Chirurg Hugo von Lucca eindrucksvolle Fortschritte; er widerlegte einige Lehren Galens und praktizierte eine vereinfachte Behandlungsmethode für Verrenkungen, Knochenbrüche und Wunden. Er untersuchte die Sublimierung von Arsik und gilt als Gründer der Chirurgenschule von Bologna, die 1204 entstand. Wilhelm von Saliceto und sein Schüler Lanfranchi waren Wegbereiter der chirurgischen Anatomie. Lanfranchi soll der erste gewesen sein, der zwischen Brusthypertrophie und Brustkrebs unterschied. Zwei beherrschende Gestalten der französischen Chirurgie waren zu jener Zeit Henri de Mondeville, der Leibarzt des französischen Königs, der dafür plädierte, Wunden und chirurgische Nähte keimfrei zu machen, sowie Guy de Chauliac. Dieser wurde als Vater der französischen Chirurgie bekannt. Er wies in seinen Schriften darauf hin, wie wichtig das Sezieren für die Chirurgenausbildung ist, und soll als erster die Pest erkannt haben, die Europa 1348 zum ersten Mal heimsuchte. Außerdem beschrieb er wahrscheinlich als erster den Leistenbruch (1361) und erfand mehrere chirurgische Instrumente. Die medizinische Wissenschaft profitierte stark von den Arbeiten des Erzbischofs Raimundo. Er gründete um 1140 im spanischen Toledo ein Institut für die Übersetzung medizinischer Schriften aus dem Arabischen, wo u. a. die Werke von al-Razi und Avicenna ins Lateinische übertragen wurden.

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